Fachbeiträge

Unsere Fachbeiträge sind überwiegend in deutscher Sprache vorhanden.

Singapur als Holdingstandort für M&A-Transaktionen im asiatisch-pazifischen Raum: Chancen und Grenzen aus deutscher Sicht

Singapur hat sich in den vergangenen Jahrzehnten als einer der attraktivsten Holdingstandorte weltweit etabliert. Für deutsche Unternehmen, die Akquisitionen im asiatisch-pazifischen Raum strukturieren oder Beteiligungen in der Region bündeln möchten, steht Singapur regelmäßig im Zentrum der Standortdiskussion. Der Beitrag beleuchtet die wesentlichen steuerrechtlichen Vorteile des Standorts – darunter die Foreign-Sourced Income Exemption, die fehlende Kapitalgewinnsteuer sowie das dichte DBA-Netz – und zeigt die aus deutscher Sicht relevanten Grenzen auf: die Hinzurechnungsbesteuerung nach dem AStG, die DBA-Aktivitätsklausel sowie die Auswirkungen der globalen Mindestbesteuerung nach Pillar Two auf Holdingstrukturen mit einem Jahresumsatz von über 750 Mio. EUR.

Die Novellierung des VAE-Gesellschaftsrechts durch Federal Decree-Law No. 20 of 2025 – Neue Flexibilität für Unternehmensstrukturen und M&A-Transaktionen

Die Vereinigten Arabischen Emirate haben sich in den vergangenen Jahrzehnten zu einem der bedeutendsten Wirtschaftsstandorte in der Region des Nahen und Mittleren Ostens entwickelt. Mit dem Federal Decree-Law No. 20 of 2025 vom 1. Oktober 2025 wurde eine weitere bedeutende Novellierung des Commercial Companies Law (CCL) erlassen. Die Änderungen zielen darauf ab, die Flexibilität bei der Strukturierung von Gesellschaften zu erhöhen, Gesellschafterrechte zu stärken, neue Unternehmensformen einzuführen und die Mobilität von Gesellschaften innerhalb der VAE zu erleichtern. Der Beitrag gibt einen systematischen Überblick über die wesentlichen Änderungen – darunter die ausdrückliche Zulassung von Drag-Along- und Tag-Along-Rechten, die Einführung differenzierter Anteilsklassen, die neu geschaffene Möglichkeit zur Redomizilierung unter Erhalt der Rechtspersönlichkeit sowie vereinfachte Umwandlungsvorschriften – und analysiert deren Bedeutung für die gesellschaftsrechtliche und transaktionsrechtliche Praxis in den VAE.

Der Einfluss der Körperschaft- und Umsatzsteuer der Vereinigten Arabischen Emirate auf M&A-Transaktionen

Seit 2017 haben die VAE schrittweise ein föderales Steuersystem eingeführt, das Unternehmen zur Einhaltung umfassender steuerlicher Pflichten verpflichtet. Mit der Einführung der Körperschaftsteuer zum 1. Juni 2023 wurde ein bedeutender Meilenstein erreicht, der weitreichende Auswirkungen auf Unternehmensstrukturen und Transaktionen hat. Bereits die seit 2018 erhobene Umsatzsteuer (VAT) spielte eine zentrale Rolle bei der steuerlichen Strukturierung von M&A-Transaktionen. Die neue Körperschaftsteuer erweitert den Prüfungsumfang in der steuerlichen Due Diligence und erfordert eine sorgfältige Gestaltung von Steuerklauseln im Anteilskaufvertrag (SPA). Dieser Beitrag beleuchtet die steuerlichen Rahmenbedingungen und deren praktische Relevanz für die Planung und Umsetzung von Unternehmensübernahmen in den VAE.

Das neue Foreign Direct Investment Law der Vereinigten Arabischen Emirate – halbe Sache oder großer Wurf?

Der Artikel analysiert die Einführung und Umsetzung des neuen FDI-Gesetzes in den VAE. Der Beitrag beschreibt die Bestimmungen des Positivkatalogs, der es ausländischen Investoren erlaubt, in bestimmten Sektoren bis zu 100% der Gesellschaftsanteile zu halten, und hebt hervor, dass dies als willkommene Klarstellung für Investoren gesehen wird​​. Dennoch bleibt abzuwarten, wie effizient die Antragsverfahren verlaufen und ob das Gesetz tatsächlich zu einer stärkeren Liberalisierung führt​​. Der Artikel stellt außerdem fest, dass die VAE im Vergleich zu anderen GCC-Staaten in Bezug auf die Liberalisierungsbestrebungen eher hinterherhinken​​.

Das neue Foreign Direct Investment Law der Vereinigten Arabischen Emirate – halbe Sache oder großer Wurf?

Der Artikel analysiert die Einführung und Umsetzung des neuen FDI-Gesetzes in den VAE. Der Beitrag beschreibt die Bestimmungen des Positivkatalogs, der es ausländischen Investoren erlaubt, in bestimmten Sektoren bis zu 100% der Gesellschaftsanteile zu halten, und hebt hervor, dass dies als willkommene Klarstellung für Investoren gesehen wird​​. Dennoch bleibt abzuwarten, wie effizient die Antragsverfahren verlaufen und ob das Gesetz tatsächlich zu einer stärkeren Liberalisierung führt​​. Der Artikel stellt außerdem fest, dass die VAE im Vergleich zu anderen GCC-Staaten in Bezug auf die Liberalisierungsbestrebungen eher hinterherhinken​​.

M&A-Transaktionen im Lichte von Lokalisierungsprogrammen

Der Artikel befasst sich mit den Auswirkungen des Lokalisierungsprogramms der staatlichen Öl- und Gasgesellschaft ADNOC auf M&A-Transaktionen in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Es wird erklärt, wie das In-Country Value (ICV)-Programm, das seit 2018 besteht, Investoren zwingt, ihre Beiträge zur lokalen Wirtschaft zu bewerten und zu erhöhen, um erfolgreich an Ausschreibungen teilzunehmen. Der Artikel betont die Wichtigkeit einer sorgfältigen Prüfung der ICV-Zertifizierung und der Verbesserungspläne im Rahmen der Due-Diligence-Prozesse bei M&A-Transaktionen, da diese Faktoren signifikant die Chancen beeinflussen können, den Zuschlag für Projekte zu erhalten. Es wird darauf hingewiesen, dass Nichtbeachtung der ICV-Anforderungen schwerwiegende Sanktionen nach sich ziehen kann, was die ökonomische Vorteilhaftigkeit von Transaktionen beeinträchtigen könnte.

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