Fachbeiträge

Unsere Fachbeiträge sind überwiegend in deutscher Sprache vorhanden.

Betriebsstättenrisiken und Gestaltungen bei Employer-of-Record-Strukturen

Fachkräftemangel, Digitalisierung, Eintritt in neue Märkte, Expansion ins Ausland – es gibt für Unternehmen viele gute Gründe, über das Modell Employer of Record (EoR) auf Fachkräfte im Ausland zuzugreifen. Dieser Beitrag analysiert die steuerrechtlichen Implikationen von EoR-Strukturen unter besonderer Berücksichtigung der Betriebsstättenbegründung nach dem OECD-MA. Dabei werden sowohl die Risiken der Begründung einer Vertreterbetriebsstätte als auch einer Betriebsstätte durch feste Geschäftseinrichtung systematisch untersucht und Gestaltungsempfehlungen für die Praxis formuliert.

Was (temporäre) Dubai-Rückkehrer steuerlich beachten müssen

Die aktuelle Krisenlage in den arabischen Golfstaaten zwingt viele in Abu Dhabi und Dubai ansässige Deutsche zu einer schnellen Entscheidung über ihren künftigen Wohnsitz. Was dabei häufig unterschätzt wird: Eine Rückkehr nach Deutschland ist – steuerlich betrachtet – kein neutraler Akt. Sie kann mitunter erhebliche Steuerlasten auslösen, die durch frühzeitige Planung jedoch weitgehend vermieden oder zumindest erheblich reduziert werden können. Dieser Beitrag soll einen ersten Überblick über die zentralen steuerlichen Fragestellungen bei der Rückkehr nach Deutschland geben und beleuchtet relevante Gestaltungsoptionen.

Geschäftsaktivitäten in den Golfstaaten ‒ Teil 2: Steuerrechtliche Begrenzungen

Die Golf- bzw. GCC-Staaten – darunter Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), Katar, Kuwait, Oman und Bahrain – sind nach wie vor attraktive Standorte für ausländische Investoren. Häufig erfolgt der Markteintritt über eine Tochtergesellschaft oder Niederlassung, meist in den VAE, bevor eine Expansion in weitere GCC-Staaten folgt. Allerdings sind mit wirtschaftlichen Aktivitäten in der Region neben zahlreichen investitions- und arbeitsrechtlichen Anforderungen (s. Teil 1, PIStB 25, 94) auch steuerrechtliche Begrenzungen verbunden. Der folgende Beitrag beleuchtet die steuerlichen Rahmenbedingungen einer Expansion innerhalb der Golfstaaten mit Fokus auf die Körperschaftsteuer und das Risiko einer Betriebsstättenbegründung.

Geschäftsaktivitäten in den Golfstaaten ‒ Teil 1: investitions- und arbeitsrechtliche Begrenzungen

Die Mitgliedstaaten des Golfkooperationsrates (GCC-Staaten oder Golfstaaten) bieten nach wie vor lukrative Investitionsmöglichkeiten für ausländische Investoren. An die wirtschaftliche Tätigkeit von ausländischen Unternehmen in den arabischen Golfstaaten sind jedoch hohe rechtliche Anforderungen geknüpft. Der nachfolgende Beitrag setzt sich mit den investitions-, aufenthalts- und arbeitserlaubnisrechtlichen Rahmenbedingungen einer räumlichen Ausweitung kommerzieller Aktivitäten auseinander. Ein Folgebeitrag wird die steuerrechtlichen Rahmenbedingungen beleuchten und dabei insbesondere auf körperschaftsteuerliche Aspekte und das Risiko der Begründung einer Betriebsstätte eingehen.

Strukturierung von Auslandsinvestitionen in Saudi-Arabien

Saudi-Arabien öffnet seine Tore für ausländische Investoren und bietet dank der Vision 2030 sowie neuen steuerlichen und rechtlichen Reformen attraktive Bedingungen. Doch wie gelingt der optimale Markteinstieg in eines der wachstumsstärksten Länder des Nahen Ostens? Dieser Beitrag beleuchtet, welche Investitionsmodelle für den saudischen Markt infrage kommen, welche rechtlichen Besonderheiten zu beachten sind und wie sich durch die Nutzung von Sonderwirtschaftszonen und steuerlichen Vorteilen Wettbewerbsvorteile erzielen lassen.

Strukturierung von Investitionen in den Vereinigten Arabischen Emiraten

Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) werden von ausländischen Investoren oftmals als Investitionshub für die MENA-Region (Middle East and North Africa) sowie Staaten in Südasien (Indien, Pakistan, Bangladesch und Sri Lanka) genutzt. Neben einer ausgezeichneten Infrastruktur bieten die VAE einen breiten Zugang zu den Märkten des Nahen und Mittleren Ostens. Investoren stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, Investitionen zu strukturieren. Angesichts der zahlreichen wirtschafts- und steuerrechtlichen Reformen stellt der folgende Beitrag ein Update des Beitrages aus der PIStB 18, 342 dar.

Zeitenwende in den VAE – Besteuerung von Unternehmen in den Freihandelszonen

Seit dem 1.6.23 erheben die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) eine Körperschaftsteuer in Höhe von 9 % auf Unternehmensgewinne. Das stellt eine bahnbrechende Neuerung im Steuersystem der Emirate dar. Bemerkenswerterweise geht das neue Körperschaftsteuergesetz in seinem Regelungsumfang deutlich weiter als zu Beginn des Jahres 2022 ursprünglich angekündigt. Dies hat in erster Linie Auswirkungen auf Unternehmen in den sog. Freihandelszonen. Im Folgenden soll die Rechtslage hinsichtlich der konkreten Anforderungen für die Besteuerung von Unternehmen in Freihandelszonen näher beleuchtet werden.

Steuerglück im Ausland: Herausforderungen an die Aufgabe des Wohnsitzes bei Untervermietung

Erzielt ein Mitarbeiter aufgrund einer Entsendung oder eines sonstigen Wegzugs ins Ausland dort Einkünfte, hat er ein großes Interesse daran, dass diese in Deutschland nicht der Einkommensteuerpflicht unterliegen. Dies hängt jedoch insbesondere von dem Bestehen eines steuerlichen Wohnsitzes im Inland ab. Somit ist bei einem Wegzug ins Ausland auf die ordnungsgemäße Aufgabe des eigenen Wohnsitzes im steuerrechtlichen Sinne zu achten. Der Beitrag stellt die Rechtslage hinsichtlich der konkreten Anforderungen an die Wohnsitzaufgabe unter Einbeziehung der entsprechenden Rechtsprechung dar.

Anpassung der Verrechnungspreispolitik aufgrund der COVID-19-Pandemie

Die Auswirkungen der aktuellen COVID-19-Krise treffen multinationale Konzerne auf äußerst komplexe Weise. Dies gilt u. a. auch für den Transfer-Pricing-Bereich. Es haben sich drei Kernfragen herausgebildet: Handelt es sich bei der Pandemie um ein allgemeines Marktrisiko, welches eine Anpassung der Routine-Marge nötig macht? Ferner geht es um die Neubewertung von immateriellen Wirtschaftsgütern bzw. der Finanzierung zwischen den verbundenen Unternehmen. Schließlich müssen noch die Veränderungen der Supply-Chain und deren Auswirkungen aus verrechnungspreisrechtlicher Sicht im Auge behalten werden.

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