Local Content Requirements – eine welthandels- und investitionsrechtliche Betrachtung von Lokalisierungsvorgaben im Hinblick auf Nutzen, Chancen und Grenzen
- RIW
- Dr. Constantin Frank-Fahle, LL.M.
In weltweit zahlreichen Staaten zeigt sich in den vergangenen Jahren vermehrt der Trend, die nationale Wirtschaft durch sog. „Local Content Requirements“
bzw. Lokalisierungsprogamme zu stärken. Angesichts ihrer handelsbeschränkenden Wirkungen stehen diese Programme dabei teilweise in Konflikt zum Prinzip des freien Welthandels, welches durch eine Vielzahl von WTO-Abkommen seine – allerdings lückenhafte – Absicherung erfahren hat. Der
folgende Beitrag nimmt neben der Vereinbarkeit verschiedener
Lokalisierungsprogamme mit dem Welthandelsrecht auch investitionsrechtliche Hürden für global agierende Unternehmen in den Blick, die den Anforderungen gerecht werden wollen.

