Singapur als Holdingstandort für M&A-Transaktionen im asiatisch-pazifischen Raum: Chancen und Grenzen aus deutscher Sicht
- M&A Review
- Dr. Constantin Frank-Fahle, LL.M.
- Marcel Trost, LL.M.
Singapur hat sich in den vergangenen Jahrzehnten als einer der attraktivsten Holdingstandorte weltweit etabliert. Für deutsche Unternehmen, die Akquisitionen im asiatisch-pazifischen Raum strukturieren oder Beteiligungen in der Region bündeln möchten, steht Singapur regelmäßig im Zentrum der Standortdiskussion. Der Beitrag beleuchtet die wesentlichen steuerrechtlichen Vorteile des Standorts – darunter die Foreign-Sourced Income Exemption, die fehlende Kapitalgewinnsteuer sowie das dichte DBA-Netz – und zeigt die aus deutscher Sicht relevanten Grenzen auf: die Hinzurechnungsbesteuerung nach dem AStG, die DBA-Aktivitätsklausel sowie die Auswirkungen der globalen Mindestbesteuerung nach Pillar Two auf Holdingstrukturen mit einem Jahresumsatz von über 750 Mio. EUR.


