Mail-Spoofing im internationalen Zahlungsverkehr – Ansprüche und vertragliche Schutzmaßnahmen
- AW-Prax
- Dr. Constantin Frank-Fahle, LL.M.
- Till Morstadt
Im Rahmen von internationalen Vertragsbeziehungen erfolgt die Kommunikation zwischen den Vertragsparteien regelmäßig via E-Mail. Der E-Mail-Verkehr ist für die Vertragsparteien in der Regel das einfachste und schnellste Kommunikationsmittel. In jüngster Zeit häufen sich allerdings Fälle, in denen Kriminelle durch ein sogenanntes „Mail-Spoofing“ den Schuldner gezielt durch Täuschung dazu veranlassen, die vertraglich vereinbarten Zahlungen auf ein Konto der Täter zu überweisen. In rechtlicher Hinsicht stellt sich hierbei die Frage, welche gegenseitigen Ansprüche die Vertragsparteien geltend machen können und wie sich solche Probleme vermeiden lassen.


