Relokalisierung als Reaktion auf die Corona-Krise
- AW-Prax
- Dr. Constantin Frank-Fahle, LL.M.
- Marc Zimmermann
Im Zuge der Globalisierung wurde die Produktion etlicher Grundstoffe, bspw. Antibiotika und andere Medikamente, in Niedriglohnländer ausgelagert. Allerdings wurden durch die Corona-Pandemie Schwächen dieser Vorgehensweise offenbart. So gibt es im Ursprungsland Lieferengpässe hinsichtlich kritischer Produkte, da die Produktion im Ausland stillgelegt wurde, was insofern zur Unterbrechung von Lieferketten führte. Um den ausländischen Einflüssen zu widerstehen, erscheint eine – möglicherweise staatlich regulierte – Grundversorgung bei kritischen Rohstoffen bzw. Produkten sinnvoll. Auch stellen viele Unternehmen in Zeiten der Corona-Krise ihre Produktion auf dringend benötigte Produkte um. Insofern findet gewissermaßen eine „Relokalisierung“ der ursprünglich ausgelagerten Produktion statt. Der vorliegende Beitrag geht der Frage nach, welche Maßnahmen und Umstände solch eine Relokalisierung auslösen können.


