Anlagenbauprojekte in der Golfregion im Lichte des Iran-Konflikts 2026: Rechtliche und steuerliche Konsequenzen für deutsche Unternehmen
- ZfBR
- Dr. Constantin Frank-Fahle, LL.M.
- Marcel Trost, LL.M.
Der Iran-Konflikt stellt deutsche Anlagenbauunternehmen in den arabischen Golfstaaten vor eine neue rechtliche, steuerliche und operative Risikolage. Betroffen sind nicht nur laufende Verträge und Lieferketten, sondern auch Betriebsstättenrisiken, Quellensteuerfragen, Entsendungen und die praktische Handhabung von Zahlungssicherheiten. Der Beitrag zeigt, welche Folgen sich insbesondere für Force Majeure-Notifikationen, Projektverzögerungen, Versicherungsdeckung und die steuerliche Behandlung krisenbedingter Umstrukturierungen ergeben. Besondere Aufmerksamkeit verdienen dabei unbeabsichtigte Betriebsstätten durch verlängerte Projektlaufzeiten, Ausweichhubs oder „work from anywhere“-Modelle für entsandte Mitarbeiter. Der vorliegende Beitrag gibt einen strukturierten Überblick über die wichtigsten rechtlichen und steuerlichen Fragestellungen.


